Aaves Streit um Einnahmen, Solanas Umsatz übertrifft Ethereum – was heute in der Krypto-Welt diskutiert wird

YaelYael
/22. Dez. 2025

Schlüssel-Ergebnisse

• Aave steht vor einem Governance-Streit über die Verteilung von Einnahmen aus Swaps.

• Solana hat Ethereum im Jahresumsatz übertroffen, angetrieben durch Hochfrequenzhandel und innovative Gebührenmodelle.

• Die Risiken von Wallet-Blacklists bleiben trotz der Entsanktionierung von Tornado Cash bestehen.

• On-Chain-Perpetuals erleben ein starkes Wachstum und dominieren den Handelsmarkt.

• Nutzer sollten ihre eigenen Schlüssel kontrollieren und alternative Zugänge planen, um sich vor Frontend-Sperrungen zu schützen.

Veröffentlicht am: 22. Dezember 2025 • Von der BlockBeats-Redaktion

In den letzten 24 Stunden hat sich die Diskussion in der Krypto-Community um zwei zentrale Themen verdichtet, die grundlegende Spannungen dieser Marktphase deutlich machen: DeFi‑Governance versus Monetarisierung sowie Datenschutz versus regulatorische Konformität. Gleichzeitig verschieben sich die Kennzahlen der Ökosysteme: Solana generiert inzwischen mehr Jahresumsatz als Ethereum, und On‑Chain‑Perpetuals (Perps) erreichen eine neue Phase der Produkt‑Markt‑Passung.

1) Streit um Gebührenverteilung bei Aave: Wer bekommt die Einnahmen?

Die Aave‑Community steckt derzeit mitten in einem brisanten Governance-Streit rund um die Frage, wem die durch Swaps auf der offiziellen Plattform aave.com generierten Gebühren zustehen – und zwar seit der Integration mit CoW Swap. Laut Analysten aus der Community und Dienstleistern fließt ein „Partner Fee“ von 15–25 Basispunkten pro Swap an eine von Aave Labs kontrollierte Adresse, statt in die DAO‑Kasse. Das entspricht etwa 200.000 Dollar pro Woche bzw. rund 10 Millionen Dollar jährlich. Im Vergleich zur früheren Integration mit ParaSwap, bei der Überschüsse regelmäßig an die DAO flossen, steht der Vorwurf im Raum, Einnahmeströme würden „privatisiert“. Eine detaillierte Analyse sowie die laufende Debatte finden sich im Aave-Governance-Forum.

Die Governance‑Struktur von Aave wurde 2025 grundlegend überarbeitet – unter anderem mit einem Buyback‑&‑Distribute‑Programm sowie einem neuen Sicherheitsmechanismus namens „Umbrella“. Ziel ist es, Einnahmen an Token-Halter zurückzuführen und das Risiko des Safety Modules zu reduzieren – ein Kontext, der die momentane Debatte um so heikler macht. Alle Vorschläge und Analysen sind in den ARFC-Threads und den Medienübersichten gesammelt. (governance.aave.com)

Worauf man nun achten sollte:

  • Klare Trennung von Monetarisierung durch „Protokoll“ vs. durch „Frontend“ in DAO-Regularien
  • Offenlegungspflichten bei Partnergebühren auf offiziellen Domains
  • Frage, ob die DAO rückwirkende Überweisungen oder neue Einnahmeverteilung beschließt

Für Nutzer ist das Fazit simpel: Frontends können zu wirtschaftlichen Engpässen werden, auch wenn Smart Contracts ohne Erlaubnispflicht funktionieren. Alternativen prüfen und Gebührenpolitik vor dem Swappen verifizieren.

2) Privatsphäre, OFAC und die Dauerpräsenz schwarzer Listen

Im März 2025 nahm das US‑Finanzministerium Tornado Cash nach einem aufsehenerregenden Rechtsstreit von der Sanktionsliste, doch die Risiken sogenannter „Wallet-Blacklists“ bleiben bestehen. Viele Web‑Anwendungen prüfen Wallets weiterhin über Compliance‑Anbieter und Stablecoin‑Emittenten behalten sich vor, Gelder zu sperren. Der Zugriff kann also weiterhin auf UI‑Ebene oder durch Asset‑Emittenten blockiert werden – auch wenn die Smart Contracts offenbleiben. (reuters.com)

Zwei konkrete Beispiele:

  • Die offizielle App von Uniswap Labs prüft Wallets mithilfe von TRM Labs. Wallets mit Verbindungen zu illegalen Aktivitäten wird der Zugang zum Frontend verweigert – der eigentliche Protokollzugang bleibt erlaubnisfrei. (support.uniswap.org)
  • Circles USDC-Nutzungsbedingungen ermöglichen es, Adressen auf eine Blockliste zu setzen und deren Guthaben einzufrieren – auf Anweisung von Behörden oder nach eigenem Ermessen. (circle.com)

Empfohlene Best Practices für Nutzer in Selbstverwahrung:

  • Kontrolle über eigene Schlüssel behalten und bereit sein, alternative Interfaces oder eigene RPC‑Endpunkte zu nutzen, falls ein Frontend gesperrt wird.
  • Vermögenswerte und Apps bevorzugen, die transparente sowie vorhersehbare Compliance‑Regeln veröffentlichen.
  • Wichtige Gebührenregeln und Nutzungsbedingungen schriftlich dokumentieren für das eigene Compliance‑Setup.

3) Solanas Einnahmendurchbruch: Geschwindigkeit und Skalierung schlagen sich im Umsatz nieder

Im Laufe des Jahres 2025 hat sich Solana zur führenden Plattform in Sachen Nettoeinnahmen entwickelt – angetrieben durch Hochfrequenz‑Trading‑Apps, Prioritätsgebühren und Tipps. Laut einer vielbeachteten Analyse von 21Shares erzielte Solana von Oktober 2024 bis September 2025 rund 2,85 Milliarden US‑Dollar Netzwerkumsatz, mit einem Höchstwert im Januar (616 Millionen US‑Dollar) während eines Memecoin‑Hypes. Diese Zahlen übertreffen Ethereum in mehreren Zeiträumen und werden vielerorts als „Flippening des Jahres“ gewertet. (21shares.com)

Auch vierteljährlich liegt Solana laut CoinDesk‑Analysen vorne. Der Trend zeigt: „Günstiger Speicherplatz“ bedeutet nicht mehr „niedrige Einnahmen“, sondern kann – wenn gut genutzt – beträchtlichen Umsatz generieren. Besonders durch die Fokussierung auf skalierende Technologien wie Firedancer und auf Anwendungen mit Performancetoleranz – wie Trading, Gaming und KI‑Agenten – spielt Solana seine Stärken aus. (coindesk.com)

Was das bedeutet:

  • Für Entwickler: Gebührenmärkte und Tipp‑Mechanismen ermöglichen tragfähige App‑Geschäftsmodelle trotz niedriger Einzeltransaktionsgebühren.
  • Für Validatoren: Schwankende Prioritätsgebühren können kurzfristig die Profitabilität des Stakings beeinflussen.
  • Für Nutzer: Netzwerkqualität (Abschlusszeiten, Staukontrolle) ist zunehmend direkt spürbar – in der Nutzererfahrung und auf Ebene der Ketteneinnahmen.

4) On‑Chain‑Perps feiern ihren Durchbruch

Parallel zu Layer-1-Trends erleben On‑Chain‑Perpetuals (Perps) derzeit ihren Höhenflug. Hyperliquid verzeichnet seit Monaten Volumina von 200–250 Milliarden US‑Dollar, dominiert mit einem Marktanteil von über 60–70 % mehrere Kennzahlen und sammelte bereits hunderte Millionen an kumulierten Einnahmen. Laut The Block und Artemis Research wird diese Entwicklung auf CEX‑ähnliche Performance bei gleichzeitig transparenter On‑Chain‑Abwicklung zurückgeführt. (theblock.co)

Makroperspektive: 2025 findet der Großteil aller Handelsvolumina – sowohl auf zentralisierten als auch dezentralen Börsen – über Perpetuals statt. Mit zunehmender Produkt‑Markt‑Passung bei schnellen Orderbüchern und geteilten Liquiditätsplattformen dürfte die Verzahnung von App‑Incentives und Layer‑1‑/Layer‑2‑Gebührenmärkten weiter zunehmen. (theblock.co)

5) Sicherheit und Compliance: So schützt man sich bei Selbstverwahrung

  • Verstehen, wohin Gebühren fließen. Partnergebühren auf Frontend‑Ebene können sich von Protokollparametern unterscheiden – der Aave‑Streit zeigt, wie relevant das ist. Vor größeren Transaktionen die Governance‑Foren prüfen. (governance.aave.com)
  • Interface-Screening einkalkulieren. Auch nach OFAC‑Entsanktionierung von Tornado Cash prüfen viele Apps weiterhin Adressen. Planen Sie alternative Zugänge. (reuters.com)
  • Schlüssel offline halten. Hardware‑basierte Signierung schützt bei Frontend‑Sperrungen oder Browser‑Wallet‑Einschränkungen.

Wer eine Open‑Source‑Hardware-Wallet sucht, die Multichain‑Support, sichere Offline‑Signaturen und nahtlose Integration mit jedem Frontend bietet, für den ist OneKey eine passende Lösung: Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre Schlüssel und wählen je nach Compliance‑Ansprüchen und Nutzererfahrung Ihr Interface und Ihren RPC selbst. So verhindern Sie, dass Governance‑Wechsel oder Frontend‑Blockaden über Ihre Transaktionen entscheiden.


Quellen und weiterführende Informationen:

  • Diskussion zu Aaves Gebührenverteilung und quantitative Analyse im Forum; Implementierungen von Aavenomics und Updates zum Safety Module; Marktanalysen. (governance.aave.com)
  • Update zu Tornado Cash‑Sanktionen; Uniswap‑Screening‑Regeln; USDC-Blocklist-Bedingungen. (reuters.com)
  • Solanas Einnahmeentwicklung und vierteljährliche Führung; Aufgaben und Marktanalysen auf Kettenebene. (21shares.com)
  • Wachstum von On‑Chain‑Perps und Performance von Hyperliquid. (theblock.co)

SEO-Hinweis: Dieser Artikel beleuchtet aktuelle Entwicklungen zu „Aave Governance“, „Solana Einnahmen“, „Ethereum Gebühren“, „Tornado Cash Compliance“ und „On‑Chain‑Perps“ und bietet verlinkte, fundierte Quellen zur vertieften Lektüre.

Schützen Sie Ihre Kryptojourney mit OneKey

View details for OneKeyOneKey

OneKey

Die fortschrittlichste Hardware-Wallet der Welt.

View details for App herunterladenApp herunterladen

App herunterladen

Betrugsalarme. Alle Coins unterstützt.

View details for OneKey SifuOneKey Sifu

OneKey Sifu

Krypto-Klarheit – Eine Anruf entfernt.