Analyse: Zollandrohungen belasten weiterhin Bitcoin – Market Maker könnten die Volatilität verstärken

20. Jan. 2026

Analyse: Zollandrohungen belasten weiterhin Bitcoin – Market Maker könnten die Volatilität verstärken

Der Bitcoin-Preis ist unter 91.000 US-Dollar gefallen, nachdem sich die geopolitischen Spannungen infolge von US-Präsident Donald Trumps Zollandrohungen gegen europäische Länder verschärft haben, die sich seinem Plan widersetzen, Grönland zu erwerben.[The Economic Times] Dieses Ereignis führte zu einem gleichzeitigen Rückgang von Bitcoin und anderen wichtigen Kryptowährungen sowie den Nasdaq-Futures – ein klares Zeichen dafür, wie makroökonomische Risiken sich auf die Kryptomärkte auswirken können.[DL News]

Geopolitische Spannungen erzeugen Risikoaversion

Am 20. Januar 2026 kündigte Donald Trump an, ab dem 1. Februar einen Zoll von 10 % auf Waren aus Dänemark, Schweden, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Finnland, dem Vereinigten Königreich und Norwegen zu erheben – es sei denn, die USA würden Kontrolle über Grönland erlangen. Gespräche mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte beim Weltwirtschaftsforum in Davos verschärften die Unsicherheit zusätzlich. Trump erklärte das Vorgehen als "entscheidend für die nationale und globale Sicherheit".[The Economic Times]

Diese Politik initiierte eine "Sell America"-Bewegung: Investoren trennten sich von US-Vermögenswerten wie Aktien, Anleihen und dem Dollar. Im Gegenzug legte Gold als sicherer Hafen massiv zu – auf ein Rekordhoch von 4.725 USD je Unze. Bitcoin, oft als digitales Gegengewicht zur Inflation angesehen, entwickelte sich hingegen wie ein Risikowert und verlor innerhalb einer Woche fast 5 % auf rund 90.878 USD. Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarkts sank um 2,2 %.[DL News] Auch Ethereum folgte diesem Trend, mit einem Rückgang von 3,6 % auf 3.090 USD.[The Defiant]

Experten wie Ryan Lee von Bitget sehen in diesen Entwicklungen eine "makroökonomisch getriebene Korrektur". Gleichzeitig kam es zu BTC-Liquidationen im Hebelhandel im Umfang von 865 Millionen USD – getrieben durch die Angst vor einem Handelskrieg zwischen den USA und der EU. Ein RSI von 47 sowie ein bärischer MACD-Crossover deuten kurzfristig auf Vorsicht hin. Dennoch bewegt sich Bitcoin seit 59 Tagen in einer Seitwärtsphase zwischen 80.000 und 98.000 USD – ein Muster, das auch Ende 2022 vor dem nächsten Aufschwung zu beobachten war.[The Economic Times]

Negative Gamma-Positionierung: Market Maker treiben die Volatilität

Neben den übergeordneten wirtschaftlichen Spannungen tragen auch die internen Marktmechanismen zur zunehmenden Schwankungsbreite bei. In den aktuellen Bitcoin-Optionsmärkten zeigen Daten, dass Market Maker im Bereich zwischen 86.000 und 95.000 USD eine negative Gamma-Positionierung halten. In solchen Szenarien müssen Händler bei Kursanstiegen BTC kaufen (was den Kurs weiter anheizt) und bei Kursrückgängen verkaufen (was Verluste beschleunigt) – ein Verstärkungseffekt, der die Volatilität deutlich erhöhen kann.[BlockBeats]

Ein Blick auf die Terminkurse zeigt einen eher pessimistischen Markt: Trader sichern sich gegen einen möglichen Rückgang bis auf 75.000 USD bis Juni ab, was einer erwarteten Abwärtsbewegung von 17 % entspricht – trotz vergleichsweise niedriger Realvolatilität.[DL News] On-Chain-Daten liefern jedoch einen Hoffnungsschimmer: Bitcoin notiert unter wichtigen gleitenden Durchschnitten (MA7 bis MA720), was von einigen Analysten als "optimale DCA-Zone" zum langfristigen Nachkaufen gewertet wird. Gleichzeitig ist das Netzwerk-Wachstum auf dem tiefsten Stand seit 2022 – ein Muster, das oft einer Konsolidierungsphase vor einem neuen Aufwärtstrend vorausgeht.[BeInCrypto]

Ausblick: Konsolidierung zwischen Unsicherheit und Potenzial

Sollten sich die Spannungen entspannen, erwarten Experten eine Stabilisierung des Bitcoin-Kurses im Bereich von 85.000 bis 95.000 USD. Ein möglicher Anstieg bis zur 61,8%-Fibonacci-Marke bei 94.253 USD könnte folgen. Bleiben die Zölle jedoch bestehen oder kommt es zu einem Führungswechsel bei der US-Notenbank, könnte sich die Konsolidierungsphase von Bitcoin bis weit ins Jahr 2026 hineinziehen.[The Economic Times][BeInCrypto]

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