Am Vorabend einer massiven Dollar-Abwertung: Bitcoin wartet auf den finalen Funken

YaelYael
/18. Dez. 2025

Schlüssel-Ergebnisse

• Die US-Notenbank hat die Zinsen gesenkt, was das makroökonomische Umfeld für Bitcoin verbessert.

• Der Dollar verliert an Wert, was historisch gesehen zu einem Anstieg der Nachfrage nach Bitcoin geführt hat.

• Das neue Stablecoin-Gesetz in den USA schafft regulatorische Klarheit und könnte die Liquidität von Bitcoin stärken.

• Institutionelle Investoren zeigen weiterhin Interesse an Bitcoin-ETFs, trotz volatiler Märkte.

• Technische Updates wie Bitcoin Core 28.0 verbessern die Netzwerkleistung und Benutzerfreundlichkeit.

Nach monatelangem Ringen hat sich das makroökonomische Umfeld am 10. Dezember 2025 erneut verschoben: Die US-Notenbank senkte das Zielband für den Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,50 %–3,75 % und zeigte sich vorsichtig über den weiteren Kurs. Auch wenn dieser Schritt weithin erwartet wurde, sind die feinen, aber entscheidenden Anpassungen in der offiziellen Erklärung und der praktischen Umsetzung bedeutend – besonders im Hinblick auf Krypto-Liquidität und Risikofreude der Märkte. Weitere Informationen finden Sie in der Mitteilung der Fed, sowie in Analysen großer Vermögensverwalter wie J.P. Morgan Asset Management, Nuveen und TIAA.

Der Dollar im Sinkflug

Gleichzeitig fällt der US-Dollar deutlich. Der Dollar-Index steuert auf den höchsten Jahresverlust seit 2017 zu – und das, obwohl die Fed ihre Geldpolitik nur leicht über dem „neutralen“ Niveau hält. Genau diese Kombination aus sinkenden Zinsen und schwächerem Dollar hat historisch betrachtet meist weltweite Risikokapitalströme ausgelöst und konnte sich als mächtiger Rückenwind für knappe, dollar-sensitive Anlagen wie Bitcoin erweisen. (Reuters, Reuters – Waller-Kommentare)

Neue Rahmenbedingungen: Stablecoin-Gesetzgebung in den USA

Nicht nur bei den Zinsen, auch bei der Regulierung tut sich Entscheidendes: Mit dem GENIUS Act hat die USA erstmals ein landesweit geltendes Stablecoin-Gesetz verabschiedet. Es wurde am 18. Juli 2025 nach parteiübergreifender Zustimmung unterzeichnet und legt verbindliche Anforderungen an Reserven, Transparenz und Aufsicht für US-Dollar-gestützte Stablecoins fest. Diese regulatorische Klarheit reduziert Reibungen bei Transaktionen und stärkt langfristig die Verbindung zwischen Krypto und Fiat – ein struktureller Vorteil für die Liquidität von Bitcoin. (Congress.gov, White House, AP, Reuters)

Auch in Europa verschärft der MiCA-Regulierungsrahmen weiter die Anforderungen an Anbieter von Krypto-Dienstleistungen. Die europäische Marktaufsichtsbehörde ESMA betonte jüngst das bevorstehende Ende wichtiger Übergangsregelungen und startete Konsultationen zu Anforderungen an Qualifikation und Wissen – zentrale Schritte hin zu einer global abgestimmten Regulierung. (ESMA, Hogan Lovells Überblick)

Was uns die Bitcoin-Blockchain derzeit verrät

  • ETFs bleiben beständige Käufer: US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im Oktober teils starke Zuflüsse – trotz volatiler Kurse. Das unterstreicht die anhaltende institutionelle Nachfrage, ganz im Gegensatz zu früheren Zyklen. (Yahoo Finance)

  • Kurzfristinvestoren unter Druck: Laut Glassnode erreichte der Anteil kurzfristiger BTC-Halter mit Verlusten den höchsten Stand seit dem FTX-Zusammenbruch – ein klassisches Vorzeichen für Kapitulation oder eine abrupte Trendumkehr, sobald Verkaufsdruck nachlässt. (CoinDesk)

  • Langfristhalter verkaufen langsam: Seit Mitte des Jahres geben langfristige BTC-Besitzer stetig, aber verlangsamt ab – ETFs und Unternehmensreserven nehmen diese Coins auf. Das trägt zu den geordneten Rücksetzern dieses Zyklus bei. (Glassnode Woche 44)

Makro-Treibstoff trifft politische Zündkerze

  • Zinsen sinken, aber bleiben restriktiv: Experten heben hervor, dass die Zinssätze noch 50–100 Basispunkte über dem neutralen Level liegen, was weiteren Spielraum für Lockerung bietet – sollten sich Arbeitsmarkt oder Konsum abkühlen. (Financial Times, MarketWatch)

  • Der schwächelnde Dollar bestärkt das Bitcoin-Narrativ: Ein fallender DXY spricht für knappe Hard Assets wie Bitcoin – besonders vor dem Hintergrund steigender US-Defizite und historisch hoher Zinslasten. Vertrauen in Fiat-Währungen bröckelt zunehmend. (Reuters, CBO-Zusammenfassung – American Action Forum)

  • Politik statt Rhetorik: Mit dem GENIUS Act und neuen OCC-Lizenzen für Krypto-Treuhänder hat die USA von Stillstand auf Reformkurs geschaltet. Das Fundament für Stablecoins mit voller Deckung steht – und wird so zum Tor in die Bitcoin-Welt. (Axios, White House)

Fortschritte hinter den Kulissen: Protokoll-Updates und Infrastruktur

Bitcoin entwickelt sich auch auf technischer Ebene stetig weiter. Mit dem Update Bitcoin Core 28.0 kamen wichtige Änderungen an der Mempool-Policy – darunter die Einführung von TRUC (BIP-431) für Version-3-Transaktionen sowie neue Tools zur erleichterten Gebührenanpassung. Nicht spektakulär, aber enorm nützlich für Wallets und Dienstleister bei starkem Netzwerkverkehr. (Release Notes Bitcoin Core 28.0)

Warum der „letzte Funke“ nicht mehr fern scheint

  • Ein endgültiger Dollar-Durchbruch, Zinssenkung oder ETF-Zuflusswelle könnte das Ungleichgewicht von Überangebot hin zu Nachfrageschock kippen. Die strukturellen (ETF), regulatorischen (GENIUS, MiCA) und makroökonomischen (Zinsen, DXY) Faktoren stehen bereit – nur der Auslöser fehlt. (CME FOMC-Recap, Yahoo Finance ETF-Zuflüsse)

  • On-Chain-Daten deuten auf „aufgewickelte Feder“: Kurzfristige Halter sitzen auf Verlusten – ein Preisschub über den Einstandspreis hinaus löst oft automatische Käufe aus und verstärkt Trends. (Glassnode Week 50)

Risiken im Blick behalten

  • Unklarer Politikkurs: Interne Uneinigkeit in der Fed erhöht die Sensibilität bei Konjunktur- oder Inflationsüberraschungen. (J.P. Morgan Insight)

  • Fiskaldominanz: Hohe Zinszahlungen machen reale Renditen volatil – mit direkten Folgen für Korrelationen zwischen Bitcoin, Aktien und Dollar. (American Action Forum)

  • Regulatorische Umsetzung: Zwar ist das Stablecoin-Gesetz da, doch wie schnell daraus skalierbare Fiat-Krypto-Infrastrukturen entstehen, hängt von technischer Umsetzung und Details der MiCA-Ausführungsbestimmungen ab. (ESMA)

Praktische Empfehlungen für Krypto-Nutzer

  • Für Investoren: Das derzeitige Zusammenspiel aus nachlassender US-Politik, schwächerem Dollar und klarer Regulierung schafft das Fundament, auf das Bitcoin gewartet hat. Kurzfristig zählen gutes Timing und Liquiditätsanalyse (on-chain); mittelfristig sieht das strukturelle Szenario robuster aus als vor einem Jahr.

  • Für Entwickler: Die Neuerungen von Bitcoin Core 28.0 erleichtern Fee-Bumping und reduzieren Fehlerfälle bei Transaktionsbestätigungen – insbesondere für Börsen und Wallet-Anbieter sinnvoll, ihre Node-Software zu aktualisieren und gegen die neuen Policy-Regeln zu testen.

  • Für Alltagsnutzer: Selbstverwahrung bleibt unverzichtbar. Hardware-Wallets sichern private Schlüssel offline und ermöglichen eine Beteiligung an makroökonomischen Entwicklungen – ganz ohne Gegenparteirisiko. Wer eine Lösung sucht, die in diesen Moment passt – Open-Source Firmware, sichere Chips, PSBT/ Taproot-Support, gute UX – findet bei OneKey ein solches Konzept.

Fazit

Bitcoin steht momentan zwischen anhaltendem Angebotsüberhang und zunehmend günstiger makro- und regulatorischer Großwetterlage. Mit sinkenden Zinsen, weicherem Dollar und klareren Gesetzen fehlt womöglich nur noch ein letzter Impuls, um den Markt in die nächste Phase zu katapultieren. Ob dieser Trigger durch einen DXY-Durchbruch, eine Fed-Wende oder ETF-Explosion kommt – das Fundament ist so solide wie seit Jahren nicht mehr. Genau das, worauf langfristig orientierte Anleger gewartet haben. (Federal Reserve, Reuters, Congress.gov)

Stichworte: protocol_upgrade, regulation

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Krypto-Klarheit – Eine Anruf entfernt.