QCP Capital: Risiko eines US-Regierungsstillstands sinkt — Warum $75.000 für Bitcoin entscheidend ist

4. Feb. 2026

QCP Capital: Risiko eines US-Regierungsstillstands sinkt — Warum $75.000 für Bitcoin entscheidend ist

Makroökonomische Themen rücken diese Woche wieder in den Vordergrund, und Kryptowährungen verhalten sich erneut wie ein hochvolatiler Indikator für das globale Risikobewusstsein.

In einer aktuellen Marktanalyse hebt QCP Capital eine wichtige Feinheit hervor: Die unmittelbare Gefahr eines Regierungsstillstands in den USA ist zwar gebannt, aber die grundsätzliche fiskalpolitische Konfrontation kann jederzeit wieder aufflammen. Der Grund dafür ist simpel — die Finanzierung des US-Heimatschutzministeriums (DHS) wurde nur bis zum 13. Februar verlängert, womit ein neues Fristdatum ins Blickfeld rückt (siehe Bericht von TIME zur Übergangsfinanzierung).

Zeitgleich baut der Ölmarkt wieder eine moderate geopolitische Risikoprämie auf, nachdem die USA eine iranische Drohne in der Nähe der USS Abraham Lincoln abgeschossen haben. Diplomatische Bemühungen begrenzen jedoch weiterhin das Aufwärtspotenzial (siehe Bericht der Associated Press und Reuters bei Investing.com zur Entwicklung am Ölmarkt).

Für Bitcoin zieht QCP eine taktische Schlussfolgerung: Die Zone um $75.000 ist nicht nur eine runde Zahl – sie ist ein strukturrelevantes Kurslevel, das darüber entscheiden könnte, ob die aktuelle Korrektur zur Basis für neue Aufwärtsbewegungen wird – oder zum Fallstrick.


Kein Regierungsstillstand ist nicht gleichbedeutend mit „Makroklarheit“

Kryptotrader neigen dazu, ein Ausbleiben des Shutdowns als Entwarnung zu deuten. Doch der 13. Februar bringt ein zweistufiges Spiel ins Makrogeschehen:

  • Phase 1 (Jetzt): Risiko stabilisiert sich, da das Worst-Case-Szenario vertagt wurde.
  • Phase 2 (Richtung 13. Februar): Die Märkte müssen das Schlagzeilenrisiko neu bewerten – insbesondere wenn politische Verhandlungen eskalieren und als Druckmittel genutzt werden.

Warum ist das wichtig für den Bitcoin-Kursverlauf?

Weil sich Kryptowährungen — besonders ab 2024 und zunehmend in 2025 — stark institutionalisiert und zinsabhängiger entwickelt haben: Spot-ETF-Zuflüsse, Basis-Geschäfte und Optionen-Hedging können jede Veränderung der Makro-Erwartung potenzieren. Wenn Zinsen, Headlines zur Finanzierung und die Volatilität über Assetklassen hinweg steigen, trifft es gehebelte Kryptopositionen in der Regel zuerst.

Ein einfacher Echtzeit-Indikator, um das zu verfolgen, ist die erwartete Zinspolitik laut Markt (zum Beispiel via CME FedWatch), zusammen mit der Finanzierung im Kryptomarkt und der Richtung der Optionsskews.


Öl-Risiken wirken sich auf Krypto aus — auch wenn du kein Öl handelst

Der Ölmarkt beeinflusst Krypto aus zwei zentralen Gründen:

  1. Inflationserwartungen: Steigende Energiepreise können die Story vom Rückgang der Inflation untergraben, Renditen treiben und die finanziellen Bedingungen verschärfen.
  2. Risikoklima: Geopolitische Eskalationen weiten die Bewertung von „Extremrisiken“ auf allen Märkten aus — und Krypto ist oft der erste Markt, in dem Risiko schnell abgebaut wird.

Der aktuelle Drohnenvorfall ist ein klassisches Beispiel: Die Ölpreise stiegen mit den Spannungen, aber laufende diplomatische Gespräche begrenzten das Aufwärtspotenzial (siehe AP und Reuters via Investing.com). Dieses Umfeld einer „begrenzt eingepreisten Risikoprämie“ ist genau jenes Szenario, in dem Bitcoin stark schwanken kann — nicht im klaren Trend, aber mit gewaltsamen Liquidationen auf beiden Seiten.


Warum $75.000 die „Entscheidungszone“ für Bitcoin ist

QCP hat klar gemacht, dass der Bereich um $74.000–$75.000 sowohl technisch als auch positionsbasiert von großer Bedeutung ist. In ihrer Notiz vom 2. Februar 2026 beobachtete QCP, dass sich Bitcoin oberhalb von $74.500 stabilisierte und verband diese Zone mit vorherigen Zyklustiefs. Gleichzeitig signalisierten Optionenmärkte weiterhin Vorsicht (siehe: QCP Group Asia Colour — Feb 2, 2026).

Diese Interpretation ist wichtig, denn im Bereich um $75.000 fließen oft drei Arten von Liquidität zusammen:

  • Nachfrage nach Spot-Käufen bei Rücksetzern (Anleger orientieren sich an „Zyklustief“-Narrativen)
  • Options-Strikes (Market-Maker hedgen Gamma um diese beliebten Levels)
  • Liquidationscluster (gehebelte Perpetual-Positionen, die bei Kursdurchbrüchen zwangsweise aufgelöst werden)

Zwei Szenarien, auf die Trader achten

1) $75.000 hält – Volatilität sinkt

  • Finanzierung beruhigt sich, weniger Liquidationen
  • Options-Skews normalisieren sich (weniger Panik durch Put-Nachfrage)
  • BTC kann wieder höher tendieren, wenn Makrodruck temporär nachlässt

2) $75.000 fällt – Mechanischer Abverkauf

  • Liquidationen beschleunigen sich
  • Basis- und Perp-Märkte reißen auseinander, da Liquidität austrocknet
  • Preisdynamik wird reflexiv: Ströme treiben den Kurs, nicht Fundamentaldaten

Mit anderen Worten: $75.000 ist weniger eine einfache Unterstützungslinie als vielmehr ein Lackmustest dafür, ob der Markt einem Zwangsdeleverage entkommen kann.


Worauf bis zum 13. Februar zu achten ist (außer dem Preis)

Wer fundierter handeln möchte als nur nach „grüner Kerze / roter Kerze“, sollte Indikatoren beobachten, die in makrogetriebenen Wochen dem Spotmarkt oft vorauslaufen:

  • ETF-Zuflüsse und -Abflüsse: Institutionelle Anleger handeln oft früher als Privatanleger.
  • Perp-Finanzierung + Open Interest: Steigendes Open Interest bei gleichzeitig hoher Finanzierung deutet auf späte Hebelkäufer hin.
  • Options-Skews: Anhaltende Nachfrage nach Puts signalisiert dominanten Absicherungsbedarf.
  • USD und kurzlaufende Zinsen: Krypto leidet meist, wenn Dollar und Kurzfristzinsen gleichzeitig steigen.

Diese Faktoren sind im Marktgefüge 2026 noch relevanter: 2025 brachte mehr Akzeptanz von Stablecoins zur On-Chain-Abwicklung, schnelleres Wachstum tokenisierter Realwelt-Assets und professionellere Basis- und Optionsstrategien. Die positive Folge ist höhere Liquidität in normalen Zeiten; die Kehrseite ist ein schneller, koordinierter Liquiditätsrückzug bei erneuten Makroproblemen.


Ein praktisches Vorgehen: Absichern, ohne komplett aus dem Risiko auszusteigen

Makro-Ungewissheit bedeutet nicht, dass man vollständig aus Krypto aussteigen muss. Es bedeutet, dass man handeln und verwahren sollte, als wäre Volatilität systematisch, nicht zufällig.

Checkliste für Risikomanagement

  • Verwende nur geringe (oder keine) Hebel, wenn Fristen oder Schlagzeilen bevorstehen.
  • Vermeide All-In-Einstiege direkt an markanten Zonen wie $75.000 — dort flackert der Kurs oft in beide Richtungen.
  • Plane deine Liquidität: Wenn du Stablecoins als taktische Reserve hältst, kenne deine Einlöseoptionen und Gegenparteirisiken.

Checkliste für Sicherheit (oft bei Volatilität vernachlässigt) Wenn der Markt schnell wird, machen Nutzer oft Fehler: Assets „kurzzeitig“ auf Börsen lassen, riskante Verträge genehmigen oder unsichere Transaktionen unterschreiben. Genau dann ist Disziplin in der Verwahrung entscheidend.

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Schlussgedanke

QCPs makroökonomisches Fazit ist eine passende Denkweise für Krypto im Jahr 2026: Die Gefahr eines Shutdowns mag aktuell verschoben sein, aber Fristen werden immer wieder kommen, und geopolitische Ereignisse können die Marktstimmung abrupt ändern. In diesem Kontext ist der Bereich um $75.000 bei Bitcoin eine strukturelle Marke – und wie der Markt an diesem Level reagiert, zeigt, ob Investoren frisch einsteigen oder zum Rückzug gezwungen werden.

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Krypto-Klarheit – Eine Anruf entfernt.