Rückkehr von Trumps Zollsturm: Krypto erlebt ein weiteres „Black Monday“-Debakel

19. Jan. 2026

Rückkehr von Trumps Zollsturm: Krypto erlebt ein weiteres „Black Monday“-Debakel

Die ersten Handelsstunden am Montag, dem 19. Januar 2026, begannen für Krypto-Investoren mit einem ernüchternden Déjà-vu: ein scharfer, synchroner Abverkauf ließ Bitcoin bis nahe an die Marke von 92.000 US-Dollar abstürzen – Erinnerungen an frühere Flash-Crashs zum „Black Monday“ wurden wach. Aktuell notiert BTC bei rund 92.500 US-Dollar, nachdem er zuvor kurzzeitig auf etwa 92.200 fiel.

In der Vorwoche hatte Bitcoin noch kurzzeitig über 97.000 US-Dollar gepiekt, bevor die Dynamik zum Wochenende hin abflachte, nur um dann angesichts neuer Schlagzeilen zu Trumps Zollpolitik abrupt zu kippen. Zahlreiche Medien dokumentierten den Kursanstieg Richtung 97.000 Dollar zur Wochenmitte sowie den Rückgang in den Bereich um 95.000 Dollar zum Wochenschluss am Freitag. (barrons.com)

Was löste den heutigen Risiko-Off-Modus aus?

  • Neue Zolldrohungen über das Wochenende brachten die Handelsspannungen zurück in den Fokus. Medienberichte verknüpften die möglichen Maßnahmen mit einem Grönland-bezogenen Streit und zeichneten ein Bild wachsender Spannungen zwischen Washington und wichtigen europäischen Partnern. Die überraschende Nachricht fiel mit einer Welle von Long-Liquidationen im Kryptosektor zusammen, was den Kursverfall in den frühen Morgenstunden deutlich verstärkte. (livemint.com)
  • Der übergeordnete Kontext ist entscheidend: Im April 2025 hatte das Weiße Haus einen pauschalen Grundzoll eingeführt. Später wurde bekannt, dass Länder ohne bilaterale Handelsabkommen künftig unter einem Zollkorridor von 15–20 % fallen könnten. Diese politische Unsicherheit lässt Investoren vermehrt in sichere Häfen flüchten – auf Kosten riskanter Anlagen wie Bitcoin. (bloomberg.com)
  • Diese Flucht in Sicherheit zeigt sich auch außerhalb der Krypto-Märkte: Gold erzielte 2025 mehrfach Rekordwerte infolge der Zoll-Eskalationen und gilt weiterhin als Barometer für wachsende Handelsrisiken. (cnbc.com)

Wie wirken sich Zölle auf Krypto-Preise aus?

Zölle sind grundsätzlich inflationstreibend und können indirekt die finanziellen Rahmenbedingungen verschärfen. Wenn Märkte ein höheres Inflationsrisiko oder ein Abbremsen des globalen Wachstums einpreisen, tendiert der US-Dollar zur Stärke und die Anleiherenditen schwanken – beides klassische Gegenwinde für risikobehaftete Assets wie Bitcoin.

Zusätzlich hat die zunehmende institutionelle Beteiligung Krypto stärker mit traditionellen Märkten verflochten. Im Jahr 2025 stieg die Korrelation zwischen Bitcoins implizierter Volatilität und dem VIX-Index des S&P 500 auf Rekordwerte – ein klarer Hinweis darauf, wie makroökonomische Schocks zunehmend auf digitale Vermögenswerte durchschlagen. (coindesk.com)

Durch diese neue Kopplung an den Aktienmarkt gewinnen makroökonomische Schlagzeilen an Bedeutung: Schwächeln die Börsen wegen politischer Risiken, reagiert Krypto oft im Gleichschritt – häufig sogar mit stärkeren Ausschlägen. (coindesk.com)

Marktmechanismen verstärkten den Abverkauf: ETFs und Derivate

  • Die Kursbewegungen bei Spot-ETFs verliefen zu Jahresbeginn 2026 unruhig. Nach Zuflüssen in der ersten Januarwoche verzeichnete der Bericht von CoinShares in der vergangenen Woche Nettoabflüsse von rund 454 Millionen US-Dollar – davon entfielen etwa 405 Millionen allein auf Bitcoin-Produkte. Ein schwächeres Orderbuch übers Wochenende ebnete somit den Weg für einen beschleunigten Rückgang zu Wochenbeginn. (coinshares.com)
  • Auf Seite der Derivate verstärkte gehebeltes Engagement die Dynamik. Frühere ähnliche Risikoschübe führten regelmäßig zu Liquidationen in dreistelliger Millionenhöhe, sobald Kurse wichtige Unterstützungszonen unterschritten. Auch diesmal wurden BTC-Preise unterhalb von 92.000 US-Dollar gemeldet, begleitet von massiven Long-Liquidationen auf führenden Plattformen. (livemint.com)

Relevante Kursmarken

  • Spot: BTC versucht aktuell, sich im Bereich um 92.000 US-Dollar zu stabilisieren. Ein überzeugender Rücklauf über die Marke von 94.000 US-Dollar würde den unmittelbaren Abwärtsdruck mindern. Bleibt dieser aus, könnte die psychologisch wichtige 90.000er-Schwelle weiter unter Druck geraten.
  • Kontext: Noch wenige Tage zuvor erreichte BTC ein Hoch nahe 97.000 US-Dollar, wo sich verstärkt Verkaufsdruck zeigte. Dieser Bereich dient nun als kurzfristiger Widerstand bei etwaigen Erholungsversuchen. (barrons.com)

Was dieser „Black Monday“ über 2026 verrät

Der heutige Tag macht deutlich: Krypto’s Fahrplan für 2026 wird weiterhin maßgeblich von Makrofaktoren dominiert:

  • Politische Überraschungen können kurzfristig fundamentale On-Chain-Stärke aushebeln. Zollnachrichten, anhaltende Zinshochs oder unerwartete Inflationsdaten können die Marktliquidität strapazieren und Spreads aufreißen – oft genau in den kritischen Momenten. (bloomberg.com)
  • Die Korrelation mit anderen Risiko-Assets bleibt bestehen, vor allem bei Volatilitätsschüben. Bitcoins Volatilitätsindikatoren zeigen eine auffällige Synchronität mit Aktienmarkt-Angstbarometern – makroökonomische Belastungen treffen Krypto schneller und stärker als in früheren Zyklen. (coindesk.com)
  • Kapitalflüsse sind die neuen Fundamentaldaten. ETF-Rücknahmen und Derivatepositionierungen haben sich zu kurzfristigen Preistreibern neben Miner-Verkäufen und L2-Aktivität entwickelt. Die wöchentlichen Bewegungen bei ETF-Flows sind inzwischen ein verlässlicher Frühindikator für Trendwechsel. (coinshares.com)

Praktische Tipps für Investoren und Entwickler

  • Liquidität und Hebelwirkung gezielt managen: In makrobedingt volatilen Phasen sollte auf konservative Positionsgrößen und Stop-Loss-Aufträge geachtet werden. Vermeide es, hohe Hebel in der Nähe runder Kursmarken wie 90.000 US-Dollar einzugehen – dort können Liquidationsketten besonders schnell ins Rollen kommen. (livemint.com)
  • Kalender und Kursband beobachten: Diese Woche dürften sowohl makroökonomische Daten als auch Reaktionen auf die erneuten Zollpläne Dollar und Renditen bewegen – beides entscheidend für die kurzfristige Krypto-Richtung. Behalte ETF-Zuflüsse und die Funding Rates an den Terminbörsen im Blick – sie liefern wichtige Hinweise auf Marktdruck. (coinshares.com)
  • Trading und Verwahrung trennen: Börsen und Broker dienen der Ausführung – für langfristige Aufbewahrung ist Selbstverwahrung im Wallet unerlässlich.

Selbstverwahrung in volatilen Zeiten: Warum sie so wichtig ist

Wenn makroökonomische Turbulenzen aufkommen, steigt zugleich das Kontrahentenrisiko – just in Phasen, in denen Liquidität oft ohnehin dünn ist. Aus diesem Grund gehören langfristige Bestände in ein Hardware-Wallet, bei dem die privaten Schlüssel niemals das Internet berühren und die Firmware überprüfbar ist.

Für alle, die ein quelloffenes, sicherheitsorientiertes Gerät bevorzugen, das Schlüssel in einem Secure Element offline verwahrt und klare Signaturen bei Transaktionen ermöglicht, bietet OneKey eine Lösung. Das Design setzt auf transparente Firmware, reproduzierbare Builds und hardwaregestützte Schlüsselarchitektur – entscheidende Schutzmaßnahmen in Phasen erhöhter Marktinstabilität und zunehmender Phishing-Angriffe.

Fazit

  • Der Kurseinbruch Bitcoins am Montagmorgen war kein isoliertes Krypto-Phänomen, sondern Ausdruck eines makroökonomischen Schocks, der heute stärker als je zuvor auf digitale Assets durchschlägt. (coindesk.com)
  • Der Mix aus Zollunsicherheiten, Umschichtung in sichere Häfen wie Gold, unberechenbaren ETF-Flows und angespannten Derivatemärkten schuf ideale Bedingungen für ein weiteres „Black Monday“-Szenario. (cnbc.com)
  • Der entscheidende Vorteil liegt bei jenen, die diszipliniertes Risikomanagement betreiben und auf sichere Verwahrung setzen: Handle aktiv, was nötig ist – aber verwahre, was zählt.

Quellen: Echtzeitdaten führender Krypto-Börsen, ETF-Flussberichte sowie namhafte Finanzpublikationen wurden zur Absicherung der Inhalte herangezogen. (barrons.com)

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