The New York Times: USD1 ist zum Krypto-Motor der Trump-Familie geworden

9. Feb. 2026

The New York Times: USD1 ist zum Krypto-Motor der Trump-Familie geworden

Anfang 2025 und bis ins Jahr 2026 hinein hat sich die Krypto-Erzählung in den USA gewandelt – weg von einer „Regulierung durch Strafverfolgung“ hin zu einer strategischen Förderung der Technologie. Am sichtbarsten zeigt sich das durch die Strategische Bitcoin-Reserve der Bundesregierung. (Die ursprüngliche Richtlinie finden Sie im Fact Sheet des Weißen Hauses zur Strategischen Bitcoin-Reserve.)

In diesem politischen Klima hat sich ein mit der Trump-Familie in Verbindung gebrachter Stablecoin – USD1 – rasant ausgebreitet. Verschiedene Berichte analysieren eine klare Strategie: Stablecoins dienen nicht nur als politisches Narrativ, sondern auch als Vertriebskanal und – am bedeutendsten – als Cashflow-Maschine getrieben durch Zinserträge aus US-Staatsanleihen. Für weitere Einblicke in David Yaffe-Bellanys Recherchen zu den Krypto-Aktivitäten der Trump-Familie empfiehlt sich die Sendung von PBS „Amanpour and Company“ mit Yaffe-Bellany.

Dieser Artikel beleuchtet die Bedeutung von USD1, wie Börsenvertrieb Stablecoin-Wachstum beschleunigt und worauf Nutzer achten sollten – von On-Chain-Konzentrationsrisiken bis hin zu regulatorischen Entwicklungen.


USD1 in einem Satz: Ein Stablecoin-Geschäftsmodell im politischen Gewand

Stablecoins werden oft als „digitale Dollars“ beschrieben, ökonomisch funktionieren sie jedoch eher wie eine finanzielle Versorgungsstruktur:

  • Nutzer wollen ein Dollar-gebundenes Token, das rund um die Uhr auf Blockchain-Netzwerken bewegt werden kann.
  • Börsen suchen nach tiefer Liquidität und günstiger Abwicklung.
  • Herausgeber verdienen am Zinsertrag der Reserveanlagen (typischerweise kurzfristige US-Staatsanleihen und Bargeldäquivalente), abzüglich Betriebs- und Vertriebskosten.

USD1 trat mit zwei starken Rückenwinden auf den Plan:

  1. Ein krypto-freundlicheres politisches Klima in den USA, auch wenn die konkreten gesetzlichen Rahmen noch umstritten sind.
  2. Sofortiger Zugang zu weltweiten Vertriebsnetzen, begünstigt durch die Listung an großen Börsen, was dem Wachstumsdynamik von USD1 erheblich zugutekam.

Berichterstattungen über die Einführung und Positionierung von USD1 bieten unter anderem CoinDesks Überblick zur Reserve- und Verwahrstruktur von USD1 sowie CNBCs Einschätzung zum breiteren Vorstoß von World Liberty Financial in den Stablecoin-Markt.


Warum Börsenvertrieb à la Binance für neue Stablecoins alles verändert

Bei Stablecoins ist die Technologie Grundvoraussetzung – aber der Vertrieb ist das eigentliche Schutzschild.

Ein vollständig gedeckter Stablecoin kann dennoch scheitern, wenn er nicht:

  • auf Major-Börsen gelistet ist und liquide Handelspaare erhält,
  • Unterstützung von Market Makern gewinnt,
  • in institutionellen Zahlungsflüssen genutzt wird,
  • und über vertrauenswürdige Cross-Chain-Liquidität verfügt.

Zahlreiche Quellen berichten, dass USD1 durch Anbindung an große Börsen-Ökosysteme profitiert – in dem zum Beispiel Liquidität beigestellt wird, Nutzungspfad durch geringere Handelsgebühren vorgegeben wird oder bei Margin-Absicherung priorisiert wird.

Ein viel diskutierter Auslöser war die Entscheidung, USD1 als Abwicklungswährung im Rahmen einer größeren Binance-Narrative zu verwenden – konkret unterstützt von Investoren aus Abu Dhabi. Siehe:

Fazit: Wenn eine führende Börse (und ihr angeschlossenes Ökosystem) einen Stablecoin leicht nutzbar und ökonomisch attraktiv macht, kann das Wachstum deutlich schneller verlaufen als bei „organischen“ DeFi-Projekten.


Die These vom „Krypto-Motor“: Stablecoins skalieren Cashflow, nicht nur Marktwert

Die Bezeichnung von USD1 als „Crypto Engine“ bezieht sich weniger auf Preisspekulation als vielmehr auf die Frage, wie Stablecoins durch Skaleneffekte Einnahmen generieren.

Wächst ein Stablecoin von Millionen zu Milliarden im Umlaufvolumen, ähnelt das Geschäftsmodell dem einer Finanzplattform mit hohem Durchsatz:

  • Die Rücklagen werden in risikoarmen Anlagen wie Treasuries investiert.
  • Der Herausgeber erzielt Zinserträge.
  • Die Haupthebel sind: zirkulierende Menge, Anlagestrategie, Verwahrlösung, Vertriebskosten und Rückgabevolumen.

Stand Februar 2026 zeigen Marktanalysen, dass USD1 mehr als mehrere Milliarden USD im Umlauf hat. Eine aktuelle Übersicht zur Umlaufmenge und Holder-Daten bietet CoinMarketCap’s Seite zu USD1.

Worauf Nutzer achten sollten:
Die Marktkapitalisierung allein ist nicht entscheidend – Konzentration zählt. Wenn wenige Akteure (z.B. Börsen, Treasury Wallets oder Großhalter) einen Großteil des Volumens halten, kann Liquidität zwar tief erscheinen – bis sie plötzlich nicht mehr da ist.


Politische Nähe bietet Vertriebschancen – und Risiken

In den Jahren 2025–2026 ist Krypto wieder zum heißen politischen Thema geworden, inklusive Debatten über Interessenskonflikte, Transparenzpflichten und politischen Einfluss.

Aktuelle Berichterstattung fokussiert sich auf den Einfluss ausländischen Kapitals und Governance-Fragen rund um Trump-nahe Krypto-Projekte. Einblicke geben unter anderem:

Ob man dies als „pro-innovativen Kurswechsel“ oder als ethisches Risiko sieht – für den Markt ist klar:

  • Regulatorische Eingriffe können die Risikobewertung eines Stablecoins schlagartig verändern.
  • Zugang zum Bankwesen, Reserveregeln und Zulassung renditebasierter Mechanismen könnten sich über Nacht ändern.

Die US-Regulierung von Stablecoins: Transparenz vs. Innovationsfreiheit

Für Stablecoins ist die kommende Regulierungsphase in den USA keine Randnotiz – sie ist die Hauptsache.

Eine Richtung in der Gesetzgebung fordert:

  • volle 1:1-Deckung,
  • Transparenz bei Rückgaberichtlinien,
  • Zulassungskriterien für Emittenten,
  • und klare Kategorisierung als Zahlungsstablecoins unter AML-/Finanzgesetzen.

Ein konkreter Ankerpunkt: das STABLE Act von 2025 (H.R.2392) auf Congress.gov, das Rahmenrichtlinien für Zahlungsstablecoins, Rücklagenpflichten, Emittentenauswahl, Offenlegungsvorgaben und ein Verbot bestimmter Konstruktionen vorsieht.

Warum Nutzer das beachten sollten:
Regelungen betreffen nicht nur Emittenten – sondern auch wo ein Stablecoin gelistet wird, wie er in Apps integriert werden darf und ob bestimmte Anreize (inkl. Renditen) erlaubt sind.


Worauf man achten sollte, bevor man einen Stablecoin hält oder nutzt

Unabhängig vom Branding – betrachten Sie Stablecoins als Finanzprodukte. Vor der Nutzung von USD1 (oder anderen digitalen Dollars) empfiehlt sich folgende Checkliste:

1) Reservezusammensetzung und Verwahrung

Klarheit darüber:

  • Wodurch das Token gedeckt ist (Staatsanleihen, Bargeld, Repos usw.),
  • Wer Verwahrer ist,
  • und ob Prüfberichte mit substanziellen Inhalten veröffentlicht werden.

Basisinformationen zu USD1s Rücklagen- und Verwahrstruktur finden sich z.B. bei CoinDesk und CNBC.

2) Versorgungskonzentration und On-Chain-Flüsse

Ein Stablecoin kann vollständig gedeckt und dennoch instabil sein, wenn:

  • die Liquidität von einem einzigen Handelsplatz abhängt,
  • wenige Wallets Großanteile halten,
  • oder Rückgaben operativ eingeschränkt sind.

Überwachen Sie Holder-Struktur und Versorgungsdynamik über etablierte Dashboards (z. B. CoinMarketCap USD1).

3) Ketten- und Vertragsrisiken

USD1 wird laut Berichten auf Netzwerken wie Ethereum und BNB Chain eingesetzt. Jede Chain bringt mit sich:

  • Smart Contract Risiken,
  • Brücken-/ Interoperabilitätsrisiken,
  • sowie individuell geltende Zensur- oder Betriebslogiken.

4) Realistische Rückgabepraktiken (nicht nur „1:1“-Versprechen)

In Krisenszenarien zählt nicht das Marketingversprechen, sondern:

  • Wer darf überhaupt zurückgeben?
  • Wie schnell läuft der Prozess?
  • Gibt es Limits und Compliance-Prüfungen?
  • Was passiert bei plötzlichen Rückgabe-Wellen?

Selbstverwahrung gewinnt an Bedeutung, wenn Stablecoins politisch und institutionell werden

Da Stablecoins zunehmend verknüpft sind mit:

  • Abwicklung auf Börsen,
  • institutionellen Zahlungsströmen,
  • und politisch-regulatorischen Debatten,

wird die Trennung von Besitz und Plattformzugang zur sicherheitsrelevanten Notwendigkeit.

Ein bewährter Praxisansatz vieler Nutzer:

  • Handelsguthaben bleiben bei Börsen,
  • Spar-/Treasury-Guthaben wandern in eigene Verwahrung,
  • ein Sicherheitssetup für Schlüssel, Backups und Transaktionsroutine wird eingerichtet.

Bei Nutzung von USD1 auf Chains wie Ethereum oder BNB kann eine Hardware-Wallet das Risiko reduzieren, da die privaten Schlüssel offline bleiben. OneKey unterstützt solche Multi-Chain-Verwaltungsprozesse und hilft, die Signierung von Internet-getrennt zu isolieren – angesichts eines Risikomodells, das nicht nur Marktschwankungen, sondern auch Plattform- und Politikrisiken berücksichtigt.


Abschließende Gedanken

Der Aufstieg von USD1 offenbart eine zentrale Wahrheit über Krypto im Zeitraum 2025–2026: Die nächsten Stablecoin-Giganten gewinnen nicht durch ihren Dollarbezug – sondern durch Verteilung, Glaubwürdigkeit und regulatorische Belastbarkeit. Wenn ein Stablecoin eng mit einer politischen Marke verknüpft und über Börsen-Ökosysteme verbreitet wird, kann das Wachstum rasant erfolgen – ebenso wie die Risiken.

Für Nutzer gilt ein einfaches Handbuch:

  • Reserve- und Rückgabekonditionen prüfen,
  • auf Konzentrationsrisiken und Abhängigkeiten achten,
  • Kettenrisiken verstehen,
  • und Selbstverwahrung für kritische Beträge praktizieren, um eingefrorenes, fehlgeleitetes oder blockiertes Kapital zu vermeiden.

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