Upbit nimmt CARDS-Handelspaare in KRW, BTC und USDT auf
Upbit nimmt CARDS-Handelspaare in KRW, BTC und USDT auf
Laut einer Ankündigung zur Börsennotierung vom 5. November plant Upbit, den Handel von CARDS gegen den südkoreanischen Won (KRW), Bitcoin (BTC) und Tether (USDT) einzuführen. Die drei Märkte bieten Nutzern unterschiedliche Möglichkeiten, den Token zu bewerten und zu handeln. Dabei können sich für jedes Handelspaar eigene Marktbedingungen entwickeln.
Aus den hier vorliegenden Informationen gehen weder das Jahr noch der Handelsstart oder das unterstützte Einzahlungsnetzwerk hervor. Bevor Nutzer eine Order aufgeben oder Token übertragen, sollten sie daher die entsprechende Mitteilung auf der offiziellen Ankündigungsseite von Upbit prüfen.
Was die drei Handelspaare bedeuten
Auf jedem Markt wird CARDS in einer anderen Währung beziehungsweise einem anderen Krypto-Asset notiert:
- CARDS/KRW gibt den Preis des Tokens in südkoreanischen Won an.
- CARDS/BTC bewertet den Token in Bitcoin. Der angezeigte Kurs kann sich somit verändern, wenn sich der Wert eines der beiden Assets bewegt.
- CARDS/USDT verwendet Tether, einen Stablecoin, der den Wert des US-Dollars abbilden soll. Dennoch kann der Marktpreis von der angestrebten Dollarbindung abweichen.
Die Preise auf diesen Märkten müssen sich nicht vollkommen parallel entwickeln. Unterschiede bei der Tiefe der Orderbücher, der Handelsaktivität und den Transaktionskosten können zu Kursabweichungen führen – insbesondere kurz nach der Eröffnung eines neuen Marktes.
Eine Börsennotierung kann ein Asset für mehr Händler zugänglich machen. Sie garantiert jedoch weder eine hohe Liquidität noch lässt sie Rückschlüsse auf die künftige Kursentwicklung zu.
Was vor dem Handel oder einer Einzahlung zu prüfen ist
Neu gelistete Krypto-Assets können starken Kursschwankungen unterliegen. Vor dem Handel mit CARDS auf Upbit sollten Nutzer insbesondere folgende Punkte prüfen:
- Die genaue Identität des Assets. Token-Kürzel sind nicht zwangsläufig eindeutig. Verifizieren Sie daher den Projektnamen und die Vertragsadresse anhand der Listing-Details von Upbit, anstatt sich allein auf das Kürzel zu verlassen.
- Die Verfügbarkeit des Handels. Prüfen Sie den angekündigten Handelsbeginn sowie mögliche anfängliche Einschränkungen bei Ordertypen oder Preisen.
- Liquidität und Spreads. Ein großer Abstand zwischen Kauf- und Verkaufsorders kann einen Handel teurer machen als erwartet, insbesondere bei größeren Orders.
- Unterstützung für Ein- und Auszahlungen. Vergewissern Sie sich, welches Netzwerk Upbit akzeptiert und ob Ein- beziehungsweise Auszahlungen bereits möglich sind. Werden Token über ein nicht unterstütztes Netzwerk versendet, kann dies zum Verlust der Mittel führen.
- Regionale Verfügbarkeit. Welche Dienste und Handelspaare verfügbar sind, kann vom Standort des Nutzers und vom Status seines Kontos abhängen.
Bei Marktorders ist in Märkten mit geringer Liquidität besondere Vorsicht geboten: Sie zielen auf eine möglichst schnelle Ausführung ab, nicht auf einen bestimmten Preis. Mit einer Limitorder lässt sich dagegen eine Preisgrenze festlegen, allerdings besteht keine Garantie, dass die Order ausgeführt wird.
Verwaltung von CARDS nach dem Kauf
Wer eine Selbstverwahrung in Betracht zieht, sollte zunächst sicherstellen, dass die ausgewählte Wallet sowohl den konkreten CARDS-Token als auch das für die Auszahlung verwendete Netzwerk unterstützt. Übereinstimmende Token-Kürzel allein reichen nicht aus, um die Kompatibilität zu bestätigen.
Eine Hardware-Wallet wie OneKey kann dazu beitragen, private Schlüssel zu schützen, sofern das jeweilige Asset und Netzwerk unterstützt werden. Vor einer vollständigen Übertragung sollten Nutzer die Zieladresse sorgfältig überprüfen, die Auszahlungsdetails kontrollieren und gegebenenfalls zunächst eine kleine Testtransaktion senden. Wie bei jedem Krypto-Asset bedeutet Selbstverwahrung zugleich, selbst für den Schutz der Wiederherstellungsphrase verantwortlich zu sein und diese sicher offline aufzubewahren.



