Wie man Chancen beim pump.fun Hackathon nutzt

28. Jan. 2026

Wie man Chancen beim pump.fun Hackathon nutzt

Am 19. Januar 2026 (in einigen Zeitzonen bereits am 20. Januar) öffnete pump.fun die Anmeldung für seinen globalen “Build in Public” Hackathon und kündigte gleichzeitig den Pump Fund an – eine neue Investmentinitiative zur Förderung von Projekten in einem sehr frühen Stadium. Anders als bei klassischen Hackathons oder Bug-Bounty-Programmen gibt es hier 3 Millionen US-Dollar zu gewinnen, verteilt auf 12 Gewinner – also 250.000 Dollar pro Projekt. Und das Spannendste daran? Keine Jury, kein vordefiniertes Thema – der Markt entscheidet.

Offizielle Informationen zum Hackathon gibt es hier: Build in Public Global Hackathon
Einen umfassenden Überblick über den Pump Fund und das Auswahlverfahren findet man hier: Pump.fun expands into startup funding with new $3M ecosystem fund

Im Folgenden ein praxisorientierter Leitfaden für Builder sowie Teilnehmer im On-Chain-Bereich (Trader, Community-Mitglieder und frühe Unterstützer), um das Konzept zu verstehen – und echte Chancen in diesem “Hackathon” zu nutzen.


1) Warum dies “kein normaler Hackathon” ist: vom Demo Day zum Markttest

Typische Web3-Hackathons folgen meist einem vorhersehbaren Muster:

  • Vorgegebene Themen oder Tracks
  • Feste Zeitfenster
  • Jurys mit Bewertungskriterien
  • Fokus auf pitchbare Demos und Storytelling

pump.fun verfolgt ausdrücklich einen anderen Ansatz. Der Slogan auf der offiziellen Seite bringt es auf den Punkt: Starte einen Token, baue öffentlich, und lasse den Markt entscheiden, ob dein Projekt eine Zukunft hat (offizielle Beschreibung).

Der versteckte Mechanismus: Tokenisierung als Finanzierungsfilter

Was pump.fun hier anbietet, ähnelt eher einem marktbasierten Accelerator-Programm als einem klassischen Hackathon:

  • Teams tokenisieren sehr früh, oft ohne validierten Product-Market-Fit
  • Fortschritte sind öffentlich einsehbar (Streams, tägliche Updates, direkte Marktreaktionen)
  • Erfolg oder Misserfolg basiert auf Kombinationen aus Aufmerksamkeit, Glaubwürdigkeit, Adoption und Momentum
  • Das Funding ist weniger Preisgeld, mehr Frühphasen-Investment mit Struktur

Den öffentlich zugänglichen Infos zufolge sollen teilnehmende Teams einen Token launchen, mindestens 10 % der Token behalten und ihre Fortschritte transparent nachweisen. Jedes erfolgreiche Projekt erhält 250.000 US-Dollar, bewertet mit 10 Millionen Unternehmenswert. (Übersicht)

Für viele in der Community ist es eine Weiterentwicklung früherer Experimente von pump.fun – dazu im nächsten Abschnitt mehr.


2) “GFF 2.0”: Was sich verändert hat – und warum das 2026 relevant ist

Im August 2025 startete pump.fun die Glass Full Foundation (GFF), eine Initiative zur Liquiditätsförderung ausgewählter Token der eigenen Community während eines Marktabschwungs. CoinDesk beschrieb GFF als neuen Liquiditätsarm, der “substanzielle Mittel bereitstellt”, ohne klare Kriterien oder Geldquellen zu nennen (CoinDesk-Artikel).

GFF = Unterstützung für Tokens, die bereits Community-Traktion aufgebaut haben
Pump Fund + Build in Public = Frühphasenförderung für Teams, die liefern und öffentliches Momentum zeigen

Mit diesem “GFF 2.0”-Ansatz verschiebt pump.fun den Fokus: von reaktiver Unterstützung hin zu proaktiver Finanzierung über öffentliche Bewertung.


3) Wer profitiert – und wie?

Aus diesem Hackathon entstehen Chancen für drei Gruppen:

A) Für Builder: Frühzeitiger Zugang zu Kapital

Du bastelst an einem Produkt, sei es nativ in Krypto oder nicht? Dann bietet dir diese Initiative nicht nur Finanzierung, sondern auch unmittelbare Aufmerksamkeit – ohne den langen Umweg über VC-Investoren.

B) Für frühe Unterstützer: Markt-basierte Entdeckung (mit Risiko)

On-Chain-Enthusiasten erhalten hier die Möglichkeit, starke Teams vor dem Hype zu erkennen – zu einem Zeitpunkt, zu dem andere noch abwarten.

C) Für das Ökosystem: Öffentliche Traktion als neue Form der Due Diligence

Das passt zum Trend 2025–2026: Teams positionieren sich weniger über Pitchdecks – sondern über Community, Entwicklungsfrequenz und On-Chain-Signale.

Doch das alles funktioniert nur, wenn Teilnehmer echtes Signal von Hype unterscheiden – und genau das wird zur größten Herausforderung.


4) Harte Realität: Chancen bei pump.fun sind untrennbar mit Risiko verbunden

Pump.fun ist ein Teil des schnelllebigsten Innovationstakts der Kryptobranche – aber auch einer der unberechenbarsten.

Ein Bericht aus Mai 2025, zitiert von CoinDesk, stellte fest: 98,6 % aller Token auf pump.fun zeigten Merkmale von Rug-Pulls oder Pump-and-Dumps (basierend auf Daten von Solidus Labs). Eine erschreckend hohe Basisquote an Betrugsprojekten (CoinDesk-Zusammenfassung).

Die klügere Strategie lautet also nicht “früh reingehen um jeden Preis” – sondern:

  • Scams schnell erkennen und ausblenden
  • Belohnung von nachweisbarer Umsetzung
  • Absicherung gegen plötzliche Narrative-Turns

5) Ein pragmatischer Leitfaden: Wie man potenzielle Gewinner erkennt (ohne zu raten)

Betrachte “Build in Public” als eine Art Live-Audit. Du bewertest nicht nur einen Token, sondern das Verhalten eines Teams unter Echtzeit-Druck.

Signal 1: Proof of Shipping – nicht nur Versprechungen

Achte auf:

  • Wöchentliche Updates, auch kleine
  • Nachvollziehbare Changelogs
  • Live-Demos mit echten Usern
  • Klare Erklärungen zu Änderungen

Team-Accounts, die nur Promo-Posts liefern, offenbaren meist schnell, dass hinter den Kulissen wenig passiert.

Signal 2: Transparente Identität und Verantwortlichkeit

Anonyme Devs können großartige Produkte bauen. Aber in einem marktbewerteten Modell zählt Verantwortung.

Positive Anzeichen:

  • Regelmäßige Teilnahme an Streams, Discord-Calls o. ä.
  • Offenes Umgehen mit Bugs und Fehlern
  • Roadmaps, die sich auf Community-Feedback anpassen

Signal 3: Saubere On-Chain-Verteilung

Dezentralisierung muss nicht sofort perfekt sein – aber offensichtliche Risiken sollten vermieden werden:

  • Hohe Token-Konzentration bei wenigen Wallets
  • Auffällige Tokenbewegungen rund um Ankündigungen
  • Liquiditätsmuster, die nach Exit statt Wachstum aussehen

Signal 4: Qualität der Community > Follower-Zahl

Tausende Followers? Schnell gekauft. Wirklich aussagekräftig:

  • Rückfragen zur Funktionalität, nicht nur “When pump?”
  • Tutorials oder Integrationen, die von der Community kommen
  • Wiederkehrende Interaktion über Wochen hinweg

Signal 5: Glaubwürdige Token-Logik

2025 ist die Geduld mit reinen Spekulationstoken gesunken. Solide Projekte begründen ihren Token mit:

  • Zugang zu Features, Märkten oder Netzwerkeffekten
  • Anreizstruktur für Nutzer, Creator und Betreiber
  • Integriertes Distributionsmodell – nicht nur Fundraising

6) Für Builder: So stellst du dein Projekt optimal auf

Laut Hackathon-Seite muss dein Projekt nicht Krypto-nativ sein – aber es muss auf pump.fun starten und öffentlich Momentum zeigen (offizielle Seite). Das heißt: Deine Strategie braucht einen Feedback-Loop mit dem Markt.

Schritt 1: Definiere ein “MLP” statt MVP

Nicht ein Produkt, das gerade so funktioniert – sondern ein Minimum Lovable Product, das Nutzer zurückbringt.

Schritt 2: Token-Launch = Distribution, nicht Produkt

Der Tokenöffnung ist nur der erste Test. Wenn du Aufmerksamkeit erzeugst, bevor du liefern kannst, verbrennst du deine Chance.

Schritt 3: Baue sicher auf Solana

Wenn du Token-Mechaniken oder Wallet-Interaktionen nutzt, mach dich mit den Solana-Standards und Tools vertraut: Solana-Dokumentation

Schritt 4: Kommuniziere wie ein Engineer, nicht wie ein Influencer

Zeige Inhalte, die Entwickler validieren können:

  • Öffentliche Demos
  • Kennzahlen
  • Reproduzierbare Schritte
  • Post-Mortems bei Fehlern

7) Für Nutzer: Risikokontrolle leicht gemacht

Marktgetriebenes Funding zieht viele an – auch die Falschen:

  • Imitatoren
  • Gefälschte Links
  • Bösartige Contracts
  • Social Engineering via Telegram & Co.

Grundregeln:

  1. Nutze separate Wallets für Experimente.
  2. Nichts blind unterschreiben – Transaktionen simulieren oder eingehend prüfen.
  3. Keine dauerhaften Freigaben, wenn du die Rechtevergabe nicht verstehst.
  4. Screenshots sind fälschbar – prüfe Infos immer an der Quelle (offizielle Accounts, Seiten).

Wer häufig mit neuen dApps arbeitet oder frisch gestartete Tokens tradet, sollte über ein Hardware-Wallet nachdenken. Zum Beispiel schützt OneKey private Keys durch Offline-Lagerung und eignet sich gut für Multichain-Nutzung – besonders nützlich bei schnellen Events wie dem pump.fun Hackathon.


Fazit: Die wahre Chance liegt im Verständnis des neuen Funding-Modells

Der pump.fun Hackathon ist ein Live-Testlauf für ein neues Modell von On-Chain-Startup-Finanzierung:

  • Tokens als frühe Kapitalquelle
  • Der Markt als Jury
  • Öffentliche Umsetzung als Legitimitätsbeweis

Ob daraus nachhaltige Produkte entstehen oder nur eine neue Form der Spekulation – es verändert schon jetzt die Denkweise vieler Gründer im Web3.

Wer von dieser Chance profitieren will, sucht nicht nach dem nächsten Token-Ticker. Sondern verfolgt Teams, die offen bauen, On-Chain-Glaubwürdigkeit zeigen – und ehrlich bleiben, auch wenn der Markt zuschaut.

Schützen Sie Ihre Kryptojourney mit OneKey

View details for OneKeyOneKey

OneKey

Die fortschrittlichste Hardware-Wallet der Welt.

View details for App herunterladenApp herunterladen

App herunterladen

Betrugsalarme. Alle Coins unterstützt.

View details for OneKey SifuOneKey Sifu

OneKey Sifu

Krypto-Klarheit – Eine Anruf entfernt.